5-HTP (5-Hydroxytryptophan) ≥99% — chemisches Reagenz für Labor-, Forschungs- und Analysezwecke. Nicht zum Verzehr durch Menschen oder Tiere.
Bromantan ≥99% — reine Kristalle
Bromantan (Ladasten)
Chemisches Reagenz ausschließlich für Labor-, Forschungs- und Analysezwecke. NICHT ZUM VERZEHR durch Menschen oder Tiere bestimmt. Kein Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Lebensmittel.
Bromantan ist ein synthetisches Adamantan-Derivat, bei dem das käfigartige Adamantan-Gerüst über eine Aminbrücke mit einem 4-Bromphenyl-Ring verbunden ist. Die Verbindung wurde in den 1980er Jahren an Forschungsinstituten der ehemaligen UdSSR entwickelt und wird in der wissenschaftlichen Literatur als Vertreter der sogenannten Aktoprotektoren beschrieben — einer Klasse von Substanzen, die hinsichtlich ihres Einflusses auf die Leistungsfähigkeit eines Organismus unter Bedingungen körperlicher Belastung untersucht werden. Sie wird hier als hochreines Forschungsreagenz und als Referenzstandard für die analytische Chemie angeboten.
Physikalisch-chemische Daten
| Systematischer Name | N-(4-Bromphenyl)adamantan-2-amin (Adamantyl-Bromphenylamin) |
| Synonyme | Bromantan, Ladasten, ADK-709, N-(2-Adamantyl)-N-(4-bromphenyl)amin |
| CAS-Nummer | 87913-26-6 |
| Summenformel | C16H20BrN |
| Molare Masse | 330.24 g/mol |
| Aussehen | Kristalliner Feststoff, weiß bis cremeweiß |
| Löslichkeit | Praktisch unlöslich in Wasser; löslich in organischen Lösungsmitteln (Ethanol, DMSO) |
| Schmelzpunkt | keine zuverlässigen Daten |
| Reinheit | ≥99% |
Charakterisierung und Anwendung in der Forschung
Strukturell vereint Bromantan zwei charakteristische Motive: einen starren, lipophilen Adamantan-Kern und einen halogenierten aromatischen Ring. Der Adamantan-Kern — eine hochsymmetrische dreidimensionale Käfigstruktur — verleiht erhebliche Lipophilie und metabolische Stabilität, weshalb Adamantan und seine Derivate ein beliebtes Grundgerüst in der medizinischen Chemie und beim Design von Werkzeugverbindungen darstellen. Das Bromatom in der para-Position des Phenylrings macht die Verbindung zu einem geeigneten Ausgangspunkt für Kreuzkupplungsreaktionen und für Struktur-Wirkungs-Beziehungs-Studien.
In der wissenschaftlichen Literatur wird Bromantan im Zusammenhang mit Forschung am dopaminergen System diskutiert: experimentelle Arbeiten deuten auf einen Einfluss auf die Expression von Enzymen hin, die an der Catecholamin-Biosynthese beteiligt sind, was es zu einem interessanten Werkzeug in neuropharmakologischen In-vitro- und Tierforschungsmodellen macht. Aufgrund seiner Einordnung als Aktoprotektor wird es auch im Zusammenhang mit Mechanismen der Anpassung an Stress und körperliche Belastung untersucht. Es ist zu beachten, dass Bromantan auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) steht, was es zusätzlich zu einem wichtigen Analyten in der Sporttoxikologie und der forensischen Chemie macht.
Als Laborreagenz wird Bromantan vorwiegend als Referenzsubstanz in chromatographischen Methoden (HPLC, GC-MS, LC-MS) eingesetzt — zur Kalibrierung, zur Validierung analytischer Methoden und zur Identifizierung in Proben unbekannter Zusammensetzung. Die deklarierte hohe Reinheit von ≥99% ist für die Reproduzierbarkeit und die genaue Quantifizierung unerlässlich. Das Material sollte in einem dicht verschlossenen Behälter, an einem trockenen Ort, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und gemäß guter Laborpraxis gelagert werden. Alle Arbeiten sollten mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung durchgeführt werden. Das Produkt ist ausschließlich für qualifiziertes Forschungspersonal bestimmt und hat keine Verbraucheranwendung.